Mit Meditation zu einer entspannten Schwangerschaft & Geburt

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MIT MEDITATION ZU EINER ENTSPANNTEN SCHWANGERSCHAFT & GEBURT

– Gastbeitrag von Sabrina Arendt –

Meditation ist nichts für dich? Das ist doch eher spirituell und außerdem bist du viel zu unentspannt dafür? Dann lade ich dich jetzt besonders ein, weiterzulesen und von all den positiven Effekten zu erfahren, die Meditation während deiner Schwangerschaft und als frischgebackene Mama für dich hat.

Gleich vorweg: Meditation ist nicht (nur) spirituell oder religiös, sondern von der Wissenschaft schon sehr gut erforscht, sodass sie auch als Therapie z. B. zur Linderung von Stress oder Ängsten angewendet wird.

VON NEGATIVEN GEDANKEN LÖSEN

Besonders in der Schwangerschaft kannst du von den Vorteilen profitieren, die Meditation im Allgemeinen mit sich bringt. Während der Meditation bringst du deinen Geist zur Ruhe, übst es, Abstand zu deinen Gedanken und Emotionen zu bekommen. Du identifizierst dich nicht mehr mit ihnen. Das heißt du lernst mit deinen Ängsten und Sorgen umzugehen, die dich vielleicht während deiner Schwangerschaft begleiten.

Und auch wenn du keine unmittelbare Angst verspürst, hast du vielleicht dieses Gefühl der inneren Unruhe, weil es in dieser spannenden Zeit so viele Dinge gibt, mit denen du dich beschäftigst: Bürokratie, Shopping-Listen, Arzttermine und vieles mehr. Mit Meditation kannst du lernen, dich von diesen Gedanken zu lösen.

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DEINE INNERE MITTE FINDEN

Mit Hilfe der Meditation kommst du in deine innere Mitte und schaffst es, gelassener mit deinem Alltag umzugehen. Sie schenkt dir einen wunderschönen Moment der Entspannung. Und je mehr du übst, desto mehr kannst du diesen Zustand der Entspannung mit in deinen Alltag nehmen.

So kann sie sich auch positiv auf deinen Schlaf auswirken. Vielleicht kannst du gerade nicht gut einschlafen oder wachst mitten in der Nacht auf und findest nicht mehr zurück in den Schlaf. Meditation hilft dir, mit deinen Gedanken, die in der Stille der Nacht besonders laut sein können, etwas positiver umzugehen und den Geist zur Ruhe zu bringen.

MEDITATION UNTER DER GEBURT

Nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch unter der Geburt unterstützt dich Meditation. Währenddessen versetzt du deinen Körper in einen tiefenentspannten Zustand. Dabei wird der unterbewusste, intuitive Teil deines Gehirns aktiv.

Anders als in dem bewussten, wachen Alltagszustand kannst du hier ganz in deine natürliche Kraft kommen und die Geburt als den wunderschönen Prozess erleben, der dein Baby in die Welt bringt. Auch deine Schmerzwahrnehmung ist in diesem Zustand eine andere, sodass du gegebenenfalls weniger Schmerzen erfährst.

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Die Verbindung zu dir selbst, deinen Gefühlen und der achtsame Umgang mit dir, den du durch Meditation lernst, kann dazu beitragen, dass du nach der Geburt besser mit dem Hormonchaos klarkommst. So kannst du im Idealfall eine schnellere Heilung bzw. Regeneration deines Körpers begünstigen und auch der Gefahr von Wochenbettdepression vorbeugen. 

Und das Schönste ist natürlich, dass du dir Zeit für dich und dein Baby nimmst. Zeit in der du eine Verbindung zu deinem Baby aufbaust, die ihr voll und ganz für euch habt und die du einfach genießen darfst.

DIE EIGENE ROUTINE FINDEN

Zum Abschluss habe ich noch ein paar Tipps für dich, die dir helfen können, eine regelmäßige Meditationspraxis aufzubauen. Denn wie bei jeder anderen neuen Gewohnheit benötigt es anfangs ein wenig Disziplin und Motivation, bis man sie dann lieben lernt.

Meistens klappt es ganz gut, wenn du es zwei Wochen lang geschafft hat, jeden Tag ein wenig zu meditieren. So baut sich eine unterbewusste Routine in dir auf. Stresse dich auch nicht mit einer bestimmten Zeit, die du erreichen möchtest. Wenn du dich gerade nicht danach fühlst, reichen auch drei bis fünf Minuten, um dich hinzusetzen, die Augen zu schließen und für einen kurzen Moment Bewusstheit einkehren zu lassen. Letztendlich geht es darum, dass du dir selbst etwas Gutes tust und dich nicht zu etwas zwingen musst.

Am besten klappt es, wenn du dir einen festen Punkt am Tag suchst – meist früh morgens oder spät abends – je nachdem, was für ein Typ du bist. Vielleicht hast du aber auch zwischendurch einen freien Nachmittag, an dem du dich einfach hinsetzen, entspannen und die Zeit mit deinem Baby genießen möchtest.

Ein fester Zeitpunkt und auch ein fester Ort helfen deinem Unterbewusstsein, deine neue Gewohnheit mit einer Routine zu verknüpfen, sodass dein Körper bald auf Autopilot schaltet und du einfacher in den Meditationszustand kommst.

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AUF DIE MEDITATION VORBEREITEN

Falls du das Gefühl hast, nicht zur Ruhe kommen zu können und überhaupt nicht den Einstieg zu finden, kann es helfen, dich vorher auf deinen Körper zu konzentrieren und über ihn den Entspannungsprozess einzuleiten. Yoga ist wunderbar geeignet als Vorbereitung zur Meditation.

Falls du jetzt auf den Geschmack gekommen bist und unbedingt mal ausprobieren möchtest zu meditieren, empfehle ich dir mit geführten Meditationen zu starten. Sie helfen dir, zunächst in den Entspannungszustand zu kommen und geben dir eine Anleitung, wie du deine tausenden Gedanken, die dich täglich beschäftigen, betrachten kannst.

SABRINA ARENDT // GRÜNDERIN VON MAMA.NAMASTE

SABRINA ARENDT // GRÜNDERIN VON MAMA.NAMASTE

Mein Name ist Sabrina, ich bin 30 Jahre alt und lebe in Mülheim an der Ruhr. Ich habe einen zweijährigen Sohn und durfte unter anderem dank der Unterstützung von Yoga, Meditation und der achtsamen Geburtsvorbereitung eine wunderschöne Schwangerschaft und Geburt erleben.
Als Gründerin von mama.namaste möchte ich diesen Wissensschatz mit dir teilen und dich darin unterstützen, eine entspannte und bewusste Schwangerschaft zu erleben, die du voll und ganz genießen kannst.

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